Immobilienboom: DIW prognostiziert Ende

18Januar

Immobilienboom: DIW prognostiziert Ende

Im Herbst stiegen die Preise für Neubauten stark an; im November verteuerte sich der Bau einer Wohnimmobilie um 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das Statistische Bundesamt verzeichnete damit den höchsten Anstieg seit zehn Jahren – doch die Experten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) prognostizieren ein baldiges Ende des Booms.

Mehrere Gründe für Rückgang

Den Wirtschaftsforschern des DIW zufolge, wird das Wachstum in den Jahren 2018 und 2019 „stark an Dynamik verlieren und der Boom der vergangenen Jahre damit ein Ende finden“. Bereits jetzt steigen die Zinsen für Baukredite, was den Wohnungsbau weniger reizvoll macht. Zudem sieht das Institut die Knappheit von Bauland in gefragten Gegenden sowie die Kapazitätsgrenzen von Baufirmen als weitere Bremsen.

Verlagerung auf Modernisierungen

Das DIW rechnet damit, dass in den nächsten Jahren der Fokus auf Gebäudesanierungen, insbesondere der energetischen Gebäudesanierung, liegen wird. Die Arbeit an bestehenden Gebäuden wird der Prognose des Instituts zufolge von 4,7 Prozent im Jahr 2017 auf 7,4 Prozent im Jahr 2019 steigen.

Aktuelle NachrichtenRund um die Immobilie

17 Oktober
Fensterputzen ist Mietersache
Mieter sind für die Reinigung ihrer Fenster selbst verantwortlich – auch, wenn es sich dabei um schwer zugängliche Fensterfassaden handelt. Der Bundesgerichtshof entschied, dass Mieter ...
weiterlesen
11 Oktober
Private Haushalte: Abwärtstrend beim Energieverbrauch
Das Statistische Bundesamt (Destatis) teilt in einer aktuellen Meldung mit, dass private Haushalte in Deutschland 2017 für das Wohnen rund 1,5 Prozent mehr Energie verbraucht ...
weiterlesen

Erfolg! Vielen Dank für Ihre Bewertung.

Fehler! Bitte füllen Sie alle Felder aus.